Der Garten von Daniel Spoerri - Fattoria Maremmana
 

Der Garten von Daniel Spoerri

In seinem Skulpturengarten am Nordhang des Monte Amiata bei Seggiano 65 km nordöstlich von Grosseto hat der Schweizer Bildhauer Daniel Spoerri eigene Installationen und die von Freunden aufgestellt. So rumpelt dort auf Knopfdruck eine von Jean Tinguelys grotesken Schrottmaschinen, wird auf einer kleinen Anhöhe Jesús Sotos Klangskulptur vom Wind zum Klingen gebracht und stolpern Besucher über einen in Bronze gegossenen Haufen aus Filzpantoffeln von Spoerri selbst. 

Der Name „Il Giardino“ ist eine geografische Bezeichnung. Auf älteren Landkarten findet sich der Ortsname „Il Paradiso“. Man könnte also mit Fug und Recht von einem „Paradiesgarten“ sprechen. Landschaftlich ist das in der südlichen Toskana gelegene Anwesen weniger karg als das mit einzelnen Zypressen bestandene Hügelland im Umkreis von Siena. Die Hänge des Monte Amiata, des höchsten Bergs der Toskana, sind waldreich.

In den Restaurants werden viele Pilz- und Wildschweingerichte angeboten. Hier sieht man die Toskana nicht so wie man sie von Kalenderbildern kennt. Im Winter fällt Schnee, der Monte Amiata gilt als Skigebiet. Im Sommer, besonders im August machen Hitze und Trockenheit allerdings auch hier den Bewohnern und Reisenden zu schaffen.

Der lateinische Leitsatz „Hic Terminus Haeret“, der über dem Eingang des „Giardino“ zu lesen ist, bedeutet „Hier haftet das Ende“, wobei „terminus“ besser übersetzt wird mit Grenze oder Übergang, denn ganz sicher dachte Daniel Spoerri bei der Einrichtung des Skulpturenparks nicht daran, seinem künstlerischen Schaffen ein Ende zu setzen. Seine Faszination für das manieristische Motto wurde wohl eher von dem Verb „haeret“, „adhaerere“, ausgelöst, das an die Adhäsionskraft von Haftkleber erinnert.

Der Bauernhof  Fattoria Maremmana lädt Sie ein zu einem Spaziergang durch diesen Garten, um die einzigartigen Werke zu bewundern.

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